Die besten Tipps für deine Reise in die Schweiz.

Die Schweiz, unsere Wahlheimat.

Im Jahr 2019 sind wir in die Schweiz ausgewandert. Wenn du dich dafür interessierst wieso wir dieses Land so lieben, dann hör gern in unsere Podcastfolge rein. Möchtest du selbst Auswandern oder deine Reise in die Schweiz planen? Dann bist du hier genau richtig. Hier findest du unsere Checkliste zum erfolgreichen Auswandern, die schönsten Orte der Schweiz und unsere Erfahrungen als Auswanderer. 

Unsere Guides sind mit bestem Gewissen für euch geschrieben. Wir passen diese regelmäßig an, sollten wir neue Infos für euch haben. Schreibt uns gern unten im Kommentarfeld, wenn ihr weitere Fragen habt. 

Viel Spaß beim Lesen und Safe Travels.

Hey! Wir sind Nadine & Roman

Die Gründer von #reisegedanken.

Wir sind begeisterte Reiseblogger, YouTuber und Podcaster. Auf unserer Webseite findest du alles Nötige für deine nächste Reiseplanung.

Unsere Videos aus der Schweiz

Pro und Contra Schweiz

In diesem Video erzähle ich euch meine Erfahrungen, ein Jahr nach dem Auswandern in die Schweiz.

Das Berner Oberland

Über 2000 Höhenmeter reisen wir in diesem Video. Komm mit ins traumhafte Berner Oberland.

Auswandern Schweiz

2019 sind wir in die Schweiz ausgewandert. Da dies keine leichte Aufgabe ist, habe ich in diesem Video alles Wissenswerte für deine Einreise in die Schweiz zusammengefasst. 

 

Auswandern in die Schweiz - Pros und Contras

Wir sind 2019 in die Schweiz ausgewandert und heute möchten wir euch gern von den Vor- und Nachteilen erzählen, die es so mit sich bringt, wenn man in der Schweiz lebt. Dies sind natürlich nur unsere persönlichen Erfahrungen. Deswegen würden wir auch gern eure Erfahrungen hören. Schreibt uns diese unten in das Kommentarfeld am Ende des Beitrages, wenn ihr mögt. Ihr könnt uns bestimmt noch einige mehr Vor- und Nachteile nennen, an die wir noch gar nicht gedacht haben. 

Die Vorteile der Schweiz

1. Sehr niedrige Steuern

Der erste - und für viele wichtigste - Vorteil ist die geringe Steuerlast in der Schweiz. Ihr zahlt je nach Kanton, so heißen die Bundesländer in der Schweiz, unterschiedlich viel. Wichtig dabei ist zu sagen, dass selbst im teuersten Kanton der Schweiz Genf (Rund 24,16% Steuern), dieser noch weit unter dem von Steuersatz Deutschland liegt. Der günstigste Kanton ist übrigens Zug mit einer Steuerbelastung von rund 14,51%.

Das Thema Steuern ist natürlich unglaublich komplex und soll euch hier nur einen Richtwert bieten. Die Kernaussage bleibt aber, dass ihr in der Schweiz deutlich mehr von eurem Bruttoeinkommen habt. In Deutschland beträgt der Steuersatz ungefähr 39%, was schon einiges mehr ist. 

Nehmen wir mal ein Deutsches Durchschnittseinkommen von 48.000 EUR brutto. Dann bleiben nach Abzug der Deutschen Steuer rund 29.000 EUR zum Leben. Wobei dieses Einkommen schon sehr hoch ist. Als Physiotherapeut beispielsweise verdient man nicht einmal die Hälfte davon. 

In der Schweiz liegt das Durchschnittseinkommen bei rund 78.000 CHF pro Jahr, dies entspricht ungefähr 70.000 EUR. Zieht man dann die Steuern von rund 20% Mittelwert ab, bleiben 62.400 CHF als netto oder 56.000 EUR zum Leben übrig! Das ist unfassbar viel mehr! 

So pauschal beschrieben klingt es natürlich erstmal viel. Klar ist aber auch, dass es je nach Lebenssituation anders sein kann und deswegen sollte man genau rechnen und überlegen, wo man wohnt und ob man Familie hat bzw. haben möchte. Dies sind entscheidende Faktoren, die die ganze Rechnung noch erheblich verändern können. So spielt die Jobwahl natürlich auch in der Schweiz eine entscheidende Rolle und ist ein zentraler Faktor, wenn es um das Einkommen und die finanzielle Situation geht.

2. Die direkte Demokratie

Die direkte Demokratie in der Schweiz bedeutet, dass die Bürger als Souverän auf allen Staatsebenen, also Gemeinde, Kanton und Bundesstaat, in Sachfragen als Inhaber der obersten Gewalt das letzte Wort haben. Für die meisten Schweizerinnen und Schweizer ist die direkte Demokratie ein zentrales Element der Schweizer Staatsordnung. In keinem anderen Staat der Welt gibt es auf nationaler Ebene auch nur annähernd so weitgehende direkte Volksrechte. Dass die Entscheidungen nicht immer alle glücklich stimmen ist klar, hey wir reden hier immerhin über Politik, aber es trägt doch dazu bei, dass sich jeder einzelne mit seiner Stimme etwas verändern kann. Wir finden dieses System auf jeden Fall sehr gut und uns als Bürger zumindest in der Theorie mehr wahrgenommen als beispielsweise in Deutschland. 

3. Die Mentalität der Schweizer 

Einer der wichtigsten Punkte in diesem Beitrag, denn hier scheiden sich die Geister. Seit dem ersten Tag in der Schweiz ist uns die Herzlichkeit und Freundlichkeit der einzelnen Menschen aufgefallen. Kleine Gespräche im Alltag, der höfliche Umgang, "alte" Werte, die noch gross geschrieben werden. Dieser respektvolle Umgang ist uns von Anfang an positiv aufgefallen. Über dieses Thema haben wir auch einige Videos gedreht, die ihr am Ende dieses Posts findet, schaut gern mal rein. 

Diese haben uns aber auch gelehrt, dass es Menschen gibt, die dies gar nicht so empfinden. Denen Fremdenfeindlichkeit entgegen kam, Deutschfeindlichkeit und Intrigen. Wie in jedem Land gibt es natürlich gute und weniger gute Menschen, Unzufriedenheit und Beschwerden, daher sollte man immer seine eigenen Erfahrungen machen und ohne Vorurteile den nächsten Schritt machen. 

Trotz alledem ist die Schweiz eines der sichersten Länder dieser Welt, mit einer der niedrigsten Kriminalitätsraten überhaupt, übrigens ein weiterer Vorteil. Vielleicht sollten wir eine 4. davor schreiben?  

5. Der schweizer Franken als sicherste Währung der Welt

Seit dem 7. Mai 1850 wird der Schweizer Franken an das Volk vergeben. Es gibt nur wenige so alte und beständige Währungen auf der Welt. In den folgenden Jahren wurde der Franken konstant wertvoller und wird zusätzlich als Fluchtwährung bezeichnet. Denn insbesondere in Krisenzeiten sind stabile Währungen gefragt, so wurde nicht selten der Schweizer Franken als solche verwendet. 

Über die Jahre glich sich übrigens der Wert des Franken immer mehr dem USD und Euro an. Anfänglich bekam man für einen Franken rund 4,50 USD oder 1,70 EUR mittlerweile kann man diese fast 1zu1 tauschen. Das zeigt wie Wertstabil der Franken über die Jahre ist, klar bekam man früher mehr für sein Geld, aber Sicherheit ist immer noch das Wichtigste für viele Anleger. 

6. Die Internationalität der Schweiz

Die Schweiz ist das beliebteste Land für deutsche Auswanderer und nicht nur für diese. Mit rund 25% Ausländeranteil in der Schweiz finden sich so viele Menschen aus so vielen Nationen, hier, in diesem kleinen Land. Wenn wir durch die Straßen gehen, hören wir so viele verschiedene Sprachen, bemerken die Einflüsse der Kulturen an jeder Ecke. Für uns ist dies faszinierend und toll zu sehen, wie viel Glück sich in einem Land versammeln kann. In unserer Zeit, hier in der Schweiz, haben wir so viele verschiedene Menschen getroffen und von ihren Geschichten gehört. Dadurch kam uns die Idee euch diese Geschichten zu erzählen und dies tun wir nun in unserem Podcast "Die Reise meines Lebens" 

Ihr kennt ihn noch nicht? Dann hört doch gern mal rein gleich hier. Auf unserer Seite "Podcast" findet ihr weitere spannende Fakten und alle bisherigen Folgen zu unserem Herzensprojekt. 

7. Die Schweiz ist wunderschön! 

Die Vielseitigkeit der Schweiz ist einzigartig auf der Welt. Vielleicht hat Neuseeland ein paar Vibes abbekommen oder auch Skandinavien, aber diese Länder liegen nicht so zentral wie das Land der Helvetica. Durch die unterschiedlichen Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch findest du in den unterschiedlichen Himmelsrichtungen durch die verschiedenen kulturellen Einflüsse auch ganz einzigartige Architektur und Landschaften. So ist Graubünden und das Berner Oberland weltberühmt und inspirierend für viele bekannte Persönlichkeiten. Nicht zuletzt ist J.R.R. Tolkien durch das Lauterbrunnental gewandert und hat sich zu seiner Geschichte "Der Herr der Ringe" inspirieren lassen. Im Tessin wird hauptsächlich Italienisch gesprochen, es wird daher auch das Italien der Schweiz genannt. Im Westen der Schweiz spricht man hingegen fast nur Französisch. Bis runter zu den wunderschönen Straßen Genfs findest du französische Einflüsse. Ihr seht also, dass dieses Land viele interessante Entdeckungen bietet, die wir noch lange nicht alle gesehen haben. Was sich wohl tief in den Bergen verbirgt? 

Zwischen den Zeilen

 

Die Schweiz ist leistungsorientiert. 

Ein Vor- bzw. Nachteil ist die leistungsbezogene

Gesellschaft der Schweiz. Hier gibt es zum

Beispiel jährliche Qualitätsgespräche, bei

denen jeder Arbeitnehmer anhand seiner

Fähigkeiten bewertet wird. Quasi wie damals in

der Schule. Somit wird einem nicht nur gesagt, was

man gut gemacht hat sondern auch, wo

noch Luft nach oben ist. Ihr solltet also kritikfähig

sein, wenn ihr in der Schweiz arbeitet.

Wer sich dessen annimmt kann natürlich sehr viel lernen und sich auch beruflich sehr gut weiterentwickeln. Für wen dies keine Rolle spielt gibt es genug Alternativen in der Schweiz. Man verdient hier schließlich in der Regel so viel, dass es reicht, wenn einer aus der Familie arbeitet, bzw. beide nur halbtags. Je nach selbst gewähltem Lebensstandard natürlich. Teils ist das eher "veraltete" Denkmuster, das nur der Mann arbeitet und die Frau den Haushalt schmeißt noch sehr verbreitet. Oft auch weil, Kinderbetreuung in der Schweiz unfassbar teuer ist. So kann ein Kita platz mal gern 1.500 CHF kosten. 

Die Nachteile in der Schweiz zu leben aka Contras

 

 

1. Die Distanz zur Familie 

Das ist ein Punkt, der nicht auf jeden zutrifft und kommt ganz darauf an, von wo genau du ursprünglich ausgewandert bist. Für uns ist es aber ganz klar der Platz 1 der Nachteile: die Möglichkeit, die Familie zu sehen. Darum haben wir auch ganz bewusst die Schweiz gewählt und nicht Neuseeland oder Amerika. Denn die Verbindungen zwischen Deutschland und der Schweiz sind sehr gut. Recht schnell fliegt man beispielsweise nach Berlin oder Hamburg und Köln. Somit ist es für uns möglich, die Familie öfter zu sehen. Ihr müsst wissen, dass wir vorher sehr viel Zeit gemeinsam verbracht haben. Wir waren wöchentlich Essen, gemeinsame Ausflüge und Urlaube sowie Angelausflüge haben wir immer sehr genossen. Bei vielen ist dies vielleicht anders oder es trennen euch auch in Deutschland etliche Kilometer. Dann gibt es euch wahrscheinlich ein ähnliches Gefühl. Vergesst aber nicht, die Schweiz ist nicht Deutschland, man ist hier Ausländer. Somit fühlt man sich je nach Region doch anders stark Willkommen. Ihr solltet euch also gut überlegen, ob das Auswandern etwas für euch ist, auch wenn es "nur" das Nachbarland Schweiz ist. Aber hey wenn ihr euch entscheidet es zu versuchen und am Ende gefällt es euch doch nicht, dann geht ihr einfach wieder zurück, so einfach ist es. 

2. Alles ist teurer! 

Ein ganz wichtiger Punkt und das erste Argument, das wir oft von den Deutschen hören. Jetzt mal unter uns: Ja es ist teurer, zum Teil auch viel teurer, aber nicht unmenschlich viel teurer. In der Schweiz verdient man je nach Beruf teils ein Vielfaches im Vergleich zu Deutschland, das relativiert die teureren Lebensmittel doch erheblich. Es ist durchaus möglich auch in der Schweiz günstig einzukaufen, ihr müsst nur gut schauen und auf Angebote achten. Das glaubt ihr nicht? Doch, wenn ihr gelernt habt mit eurem Geld umzugehen dann könnt ihr hier auch sehr günstig leben. Es gibt beispielsweise bei den beiden grossen Ketten Migros und Coop auch Eigenmarken, die man vergleichsweise günstig bekommt.

Mit der nächsten Aussage werden wir euch noch mehr verwirren. Denn, in der Schweiz ist alles günstiger als in Deutschland! Hä? Ja ganz genau, du musst nur Prozentual rechnen und nicht in Zahlen denken. 

Ein Beispiel? Dann sehen wir uns mal den Gehaltsvergleich in der Pflege an. Einer der gesuchtesten Berufe in der Schweiz. 

Durchschnittsgehalt Pflege in DE ca. 2.500 EUR brutto (variiert je nach Qualifikationen) 

Durchschnittsgehalt Pflege in CH ca. 6.500 EUR brutto (variiert je nach Qualifikationen)

Netto in DE ca. 1.750 EUR = 100%

Netto in CH ca. 5.300 CHF = 100% 

Bsp.:

Krankenkasse in DE rund 130 EUR (wird vom Brutto abgezogen)

Krankenkasse in CH rund 340 CHF (zahlst du selbst vom Nettolohn, der Arbeitgeber beteiligt sich nicht) 

Da wir nun also die Krankenkasse auf unser deutsches Netto addieren müssen, damit es genauso gehandhabt wird wie in der Schweiz haben wir fiktive 1.880 EUR netto (1.750 EUR + 130 EUR)

Damit kostet uns zum Beispiel die Krankenkasse in DE in Prozent 7.3%! 

In der Schweiz kostet sie uns ca. 6.4%. Obwohl die Summe zuerst also größer erscheint, ist der prozentuale Anteil sogar etwas geringer. Dies ist nur ein kleines Beispiel als Kostenvergleich. Dies ist ähnlich mit so ziemlich allem hier in der Schweiz. Wenn ihr also mal nachrechnet, werdet ihr sehen, dass man ein falsches Bild der Schweiz hat. Da das System der Schweizer Krankenkasse allerdings ein wenig anders funktioniert als in Deutschland muss zusätzlich erwähnt werden, dass der Beitrag, den wir für dieses Beispiel zugrunde gelegt haben, der niedrigste ist, mit dem man rechnen kann. Zusätzlich muss jeder Arztbesuch extra bezahlt werden, bis zu einem Selbstbehalt (hier nennt man ihn auch Franchise), von 2.500 CHF pro Jahr. Wenn man im Jahr also öfter zum Arzt geht, weil man vielleicht Erkrankungen hat oder sich einfach nur mal durchchecken lassen möchte, zahlt man die Kosten bis zu deiner Franchise von 2.500 CHF selbst. Es gibt auch die Möglichkeit eine geringere Franchise zu wählen, dann erhöht sich allerdings der monatlich zu zahlende Beitrag. Fährst du das teure Modell mit niedriger Franchise dann sind die Kosten ungefähr vergleichbar mit denen in Deutschland. Da die jungen Menschen statistisch weniger oft krank sind lohnt, sich für viele natürlich das Modell mit hoher Franchise. Ihr seht, so ganz einfach ist das System nicht zu durchschauen und es muss immer abgewägt werden, ob man eventuell doch in naher oder ferner Zukunft erkranken könnte. Dann würde es sich lohnen, das Modell dementsprechend anzupassen, denn ist die Erkrankung einmal da, lässt sich nicht so einfach der Tarif wechseln. 

Jetzt seid ihr verwirrt von der ganzen Krankenkassensache? Dann kommen wir lieber schnell zum nächsten Punkt.

3. Weniger Urlaub und mehr Arbeitsstunden 

Dieser Punkt darf auf keinen Fall vergessen werden. Es gibt in der Schweiz weniger Feiertage als in Deutschland, zusätzlich haben die meisten Arbeitnehmer standardmäßig nur 25 Tage Urlaub im Jahr. Dadurch seid ihr auf das Jahr gerechnet meist schon 2 Wochen mehr arbeiten als der "Durchschnittsdeutsche". 

Hinzu kommt noch, dass in vielen Schweizer Unternehmen eine Vollzeitwoche, hier auch als 100 Prozentstelle bezeichnet, 42 Kernarbeitsstunden entspricht. Dazu kommt die Mittagspause mit meist einer Stunde, sowie ziemlich gängige Überstunden hinzu. Es kann also gut mal sein, dass eure Woche hier 50 Stunden hat. Viele arbeiten sehr gern und viel in der Schweiz, somit wird man teils auch auf Unverständnis treffen, wenn man den anderen Weg geht und weniger Wochenstunden wählt. Was wir aber positiv betonen wollen ist der Punkt, dass hier teils ein Gehalt ausreicht, um eine ganze Familie zu ernähren. Somit besteht überhaupt die Chance weniger arbeiten zu gehen. In Deutschland hätten wir immer 100% schaffen müssen, da hätten wir gar keine Wahl gehabt. 

Seid ihr also mit eurem Gehalt zufrieden und lasst euch nicht vom Kapital lenken, könnt ihr auch in der Schweiz sehr flexibel arbeiten. Wieder erwähnt werden muss hier aber natürlich der selbst gewählte Lebensstandard und die Frage, wie viel Geld ihr tatsächlich monatlich benötigt.

4. Erfolgsdruck

Ein weiterer wichtiger Punkt, der vielleicht viele von euch beschäftigt. In der Schweiz legt ein großer Teil der Bevölkerung sehr viel Wert auf Geld und Status, sowie Erfolg in Beruf und Leben. Für uns ist dies Nebensache, wir arbeiten an unserer persönlichen Entwicklung und Selbstverwirklichung. Schon vor vielen Jahren haben wir den oben genannten Werten abgeschworen. Dies heißt aber nicht, dass wir blind und ohne zu überlegen Entscheidungen treffen und unser Geld zum Fenster rauswerfen. Es heißt viel mehr, dass wir uns nicht von Status und Geld blenden lassen. Wir gehen unseren Weg, so wie er uns glücklich macht. Was andere denken, spielt für uns nur eine untergeordnete Rolle. Denn wer selbst nicht glücklich ist mit seinen Entscheidungen, kann anderen nur sehr selten etwas zurückgeben. 

5. Distanziertheit der Schweizer

Die Schweizer sind gegenüber Ausländern und fremden Personen oft distanziert und lassen diese nicht so schnell in ihren engeren Kreis. Da fällt uns direkt die Gastfreundschaft der Marokkaner oder Italiener ein. So ist es hier teils schwer Anschluss zu finden. Aber keine Sorge, bei fast 25% Ausländeranteil findet man schnell Kontakt zu Gleichgesinnten. Bisher finden wir sehr schnell Kontakt und dies auch zu den Schweizern. Daher ist dieser Nachteil für uns nicht so relevant und wir können dies nur bedingt bestätigen. In Deutschland nimmt euch schließlich auch nicht gleich jeder in den Arm. 

6. Hohe Strafen für Temposünder und Scharlatane 

In der Schweiz gelten Gesetze so wie in jedem anderen Land. Diese werden aber viel viel härter bestraft als in Deutschland. Zu schnelles Fahren oder falsches Parken kann dich schnell mal 1.000 CHF kosten oder sogar Gefängnis! Ja ganz richtig. Eine kleine Anekdote zu diesem Thema ist die Folgende: Ein Freund von uns parkierte einmal falsch am Wegesrand. Dort war wochenends Parkverbot. Somit stand sein Auto knappe 3 Tage im Parkverbot. Fazit waren 8.00 CHF Strafe, die er auch mit 3 Tagen Gefängnis abgelten konnte. So schnell kann es gehen! 

Bei zu schnellem Fahren ist auch schnell mal dein Auto weg. 30kmh zu viel und der Lappen ist für die nächsten 3 Monate weg, Strafregistereintrag und mehr inklusive. Es kann sogar so weit kommen, dass sie dein Auto einfach einbehalten und verpfänden. Du siehst dann keinen Cent davon! 

Haltet euch also lieber an die Regeln und lest ein bisschen über Verbote im jeweiligen Land, in das ihr reist. Dies gilt natürlich nicht nur für Auswanderer, sondern ganz allgemein für jeden, der sich kurz- oder langfristig in einem anderen Land aufhält.

Unsere Videos aus der Schweiz

Sag das Niemals!

In diesem Video spreche ich darüber, was du niemals in der Schweiz sagen solltest. Wie sollte man sich als Deutscher im Dialog mit einem Schweizer verhalten? Was sind absolute No-Gos gegenüber dem Arbeitgeber oder Chef. Wie erkennst du "Kritik durch die Blume", dies und mehr im heutigen Video der Auswanderer Serie.

Typisch Schweiz

In diesem Video erfahrt ihr 10 einzigartige Fakten über die Schweiz. Was macht sie so besonders? Dinge, die es so nur in der Schweiz gibt, hinterlegt mit wundervollen Drohnenaufnahmen aus dem schönsten Land der Welt. "Typisch Schweiz" ist also das Motto des heutigen Videos.

Tu das nie! 

In diesem Video spreche ich über Dinge, die du besser nicht in der Schweiz tun solltest. Für Auswanderer ist es manchmal nicht leicht, Anschluss in der Schweizer Gesellschaft zu finden. Noch schlimmer natürlich, wenn euch absolute No-Gos passieren. Damit ihr nicht in diese Fettnäpfchen tretet, habe ich für euch ein neues Video der Auswanderer Serie gedreht.

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